Wassersprudler im Test Testberichte, Vergleiche und die besten Angebote

Lohnen sich Wassersprudler aus finanzieller Sicht?

Lohnen sich Wassersprudler aus finanzieller Sicht?Viele Menschen greifen nicht nur deshalb zu Wassersprudlern, weil sie keine schweren Kästen mehr schleppen möchten, sondern weil sich Wassersprudler auch aus finanzieller Sicht lohnen. Die Benutzer möchten Geld sparen und entscheiden sich deshalb für den Kauf eines solchen Gerätes.

Doch eine Frage stellt sich dem mündigen Leser: Lohnen sich Wassersprudler tatsächlich? Wie viel Geld lässt sich im Vergleich zu günstigem Discounter-Mineralwasser wirklich sparen? Wie viel Geld spart man, wenn man vorher zum teuren Mineralwasser vom Markenhersteller gegriffen hat?

Diese Fragen möchten wir Ihnen heute anhand einiger Beispielrechnungen schwarz auf weiß beantworten.

Welche Kosten entstehen im Vorfeld?

Zuerst einmal muss ein Wassersprudler natürlich erworben werden, bevor man ihn nutzen kann. Es handelt sich dabei allerdings um eine einmalige Anschaffung, weshalb die Kosten zu verkraften sind. Unser Wassersprudler ist beispielsweise bereits seit über zwei Jahren im Einsatz und wir bemerken noch keine Anzeichen, dass er in naher Zukunft schlapp machen könnte.

Die günstigsten Wassersprudler erhält man bereits für knapp 50,00 Euro, die teureren Modelle schlagen mit ungefähr 100,00 Euro zu Buche. Eine Übersicht über die beliebtesten Wassersprudler finden Sie hier.

Bei gekauftem Mineralwasser entstehen im Vorfeld natürlich keine Kosten.

Wie hoch sind die laufenden Kosten?

Kommen wir zum interessanten Teil dieser Beispielrechnung: Den laufenden Kosten. Hierbei gehen wir in jeder Rechnung von 60 Litern Mineralwasser aus. Der Grund dafür ist der, dass jeder SodaStream Zylinder Kohlenstoffdioxid für 60 Liter Mineralwasser enthält. So lassen sich die Ergebnisse später besser vergleichen. Außerdem kann man natürlich einfach den Preis pro Liter angeben.

Vergleichstabelle: Wie teuer ist Mineralwasser wirklich?

1. Fall: Wassersprudler

Leitungswasser kostet in Deutschland durchschnittlich 0,2 Cent pro Liter (Quelle). Das macht bei 60 Litern Mineralwasser also einen Gesamtpreis von 0,12 Euro, der fast schon vernachlässigbar gering ist. Etwas teurer sind hingegen die SodaStream Zylinder. Diese kosten pro Füllung 7,99 Euro bei 60 Litern Mineralwasser.

Insgesamt ergibt sich für 60 Liter Mineralwasser, die mit einem Wassersprudler produziert wurden, also ein Preis von 8,11 Euro. Pro Liter Mineralwasser macht das 0,135 Euro.

2. Fall: Günstiges Mineralwasser

Wenn man die Preise für Mineralwasser vom letzten Stiftung Warentest als Grundlage nimmt, kostet ein einziger Liter Mineralwasser im günstigsten Fall 0,13 Euro. Auf 60 Liter hochgerechnet ergeben sich so Kosten in Höhe von 7,80 Euro.

3. Fall: Teures Mineralwasser

Auch in diesem Beispiel wählen wir als Grundlage die Preise von Stiftung Warentest. Einfachheitshalber wählen wir einfach das teuerste Mineralwasser des Tests aus und führen damit unsere Rechnungen durch. Das teuerste Mineralwasser kostet demnach 0,61 Euro pro Liter. Hochgerechnet ergibt sich so ein Preis von 36,60 Euro.

Wassersprudler und Discounter-Mineralwasser auf Augenhöhe

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich Wassersprudler und das günstigste Mineralwasser aus dem Discounter preislich auf Augenhöhe befinden. Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, welcher Mehraufwand bei gekauftem Mineralwasser entsteht. Die Vorteile des Wassersprudlers liegen bei diesem Vergleich klar auf der Hand.

Des Weiteren darf man nicht vergessen, dass gekauftes Mineralwasser heutzutage teils minderwertiger als Leitungswasser ist, da es mittlerweile nur noch wenige Mineralstoffe enthält. Mehr Infos zu dieser Thematik erhalten Sie in unserem Artikel über die Qualität von Leitungswasser in Deutschland.

Wenn man die Kosten von Mineralwasser aus dem Wassersprudler mit dem von teurem Mineralwasser vergleicht, dann spart man mit Hilfe des Wassersprudlers sehr viel Geld.

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  • thomasremek

    nach einem schjlaganfall vor 8 jahren, bin ich linksseitig gelähmt, hätte also erhebliche Schwierigkeiten, schwere getränke aus dem Discount zu kaufen, dieser zustand, war ausschlaggebend für meine kaufentscheidung, für einen Soda streamer,
    jetzt, sprudele ich mir meine getränke nach persönlichem gusto

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  • Starantiker

    Sorry aber im 1. Fall gibt es eine Fehlintepretation.
    Leitungswasser hat kein CO2, daher ist dieser Vergleich mit Wassersprudler der mit CO2 versetzt ist, unsinn.
    Im Discounter gibt es Still, Medium und Classic Mineralwasser in 1,5L Flaschen für 0,19 €, macht 0,13 €/L. Wobei Still ohne CO2 versetzt ist.
    Nicht alle Wassersprudler haben CO2-Kartuschen für 60 Liter. Ich gehe aber davon aus, dass hier die CO2-Kartusche von Sodastream gemeint ist, ja da stehen 60 Liter stimmt, nur in der Praxis ist es meist nicht so. Denn je öfter man drückt desto weniger CO2 in der Kartusche.
    Meine Praxis mit Sodastream Cool ergab:
    Wenn ich nur 1x drücke, komme ich auf 69 PET-Flaschen, das sind fast 60 Liter. Nur bei 1x gedrückt, hat es weniger CO2 als die Medium Variante vom Discounter. Wer etwas stärker mag, wie ich, muss dann 2 – 3 mal drücken. Bei 3x drücken, komme ich auf 45 PET-Flaschen, das wären ca. 33 Liter. Nun können wir 8,11 € durch 33 Liter Berechnen, wären schon 0,245 €.
    Richtigerweise muss bei Wassersprudler zwischen 0,14 € und 0,25 € (Variabel) stehen.
    Da ein Discounter Mineralwasser Classic am Stärksten mit CO2 versetzt ist, kann dieser nicht mit Sodastream (nur 1x gedrückt) verglichen werden. Daher stehen beide definitiv nicht auf Augenhöhe. Mit der Zeit ist ein Wassersprudler am Ende Finanziell höher, als die Discounterware.
    Man muss sich nur Entscheiden ob man Kisten schleppen, oder selber Sprudeln will.
    Na denn ein Sprudelndes Wochenende.

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  • Thomas

    Hallo Starantiker,

    vielen Dank für den ausführlichen Beitrag! Das ist ein interessanter Denkanstoß. Wäre wohl mal an der Zeit für ein eigenes Experiment. Ich hatte leider nie die Muße, auszuprobieren, wie viel Flaschen am Ende netto bei mir herauskommen bei einem CO2-Zylinder. Wenn ich den Beitrag überarbeite, werde ich Deine Überlegungen definitiv miteinbeziehen.

    Schöne Grüße,
    Thomas

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