5 Nachteile von Wassersprudlern (wie z. B. SodaStream)

Wassersprudler bieten ihren Besitzern zahlreiche Vorteile – jedoch auch einige wenige Nachteile. Bevor Du Dir einen Wassersprudler zulegst, solltest Du diese natürlich kennen, um herauszufinden, ob SodaStream und Co überhaupt etwas für Dich sind.

Welche Nachteile Wassersprudler haben, erfährst Du hier.

1. Sprudeln und Reinigung sind nichts für faule Menschen

Wenn Du einen Wassersprudler besitzt, musst Du zwar keine Wasserkästen mehr schleppen, dafür musst Du ab jetzt natürlich Dein Wasser selbst sprudeln und den Wassersprudler und die Flaschen sauber halten. Du möchtest schließlich nicht, dass sich in Deinem Wassersprudler Keime bilden.

Das ist im Prinzip kein großer Akt. Insbesondere Glasflaschen kannst Du ganz einfach in der Spülmaschine reinigen lassen. PET-Flaschen reinigst Du am besten regelmäßig mit einer Flaschenbürste, warmem Wasser und ein bisschen Spülmittel. Das sorgt nicht nur für Sauberkeit, sondern verbessert auch den Geschmack des Wassers. Neuere PET-Flaschen kannst Du ebenfalls in die Spülmaschine tun – beachte einfach die Aufschrift auf den Flaschen.

Wenn Du sehr viel Wasser trinkst, rate ich Dir, Dir einen Wassersprudler mit großen Flaschen zu kaufen. Wenn Du im Sommer viel trinkst oder mal die Familie zu Besuch hast, sind beispielsweise die 0,6 Liter Glaskaraffen ein wahrer Alptraum, da Du dann nur noch am Sprudeln bist.

Wer ganz faul ist, greift zu elektrischen Wassersprudlern, die das Sprudeln für ihre Benutzer übernehmen.

2. Verwirrung um kompatible Flaschen und Zylinder (vor allem bei SodaStream)

Wenn Du Dich früher oder später dazu entscheidest, Dir einen anderen Wassersprudler zu kaufen, dann kann es passieren, dass Deine Glas- und PET-Flaschen auf einmal nicht mehr passen. Manchmal sind die Flaschen zwar noch mit anderen Modellen kompatibel, in den meisten Fällen jedoch nicht. Hier solltest Du Dich vor dem Kauf unbedingt informieren.

Vor Kurzem hat SodaStream das Spielchen noch ein bisschen komplizierter gemacht, indem sie den neuen Quick Connect Zylinder eingeführt haben. Diesen erkennst Du am besten an seiner pinken Farbe. Die klassischen blauen Zylinder und die neuen pinken Zylinder kannst Du nicht beliebig austauschen.

Apropos: Die SodaStream Zylinder werfen bei Besitzern von Wassersprudler grundsätzlich die meisten Fragen auf. Aus diesem Grund findest Du in dieser Übersicht alles, was Du zu diesem Thema wissen solltest.

3. Im Hochsommer können die Zylinder knapp werden

Im absoluten Hochsommer, wenn die Temperatur auf 30 Grad und höher steigt, trinken die Menschen deutlich mehr Wasser. Dann schmeckt selbst eingefleischten Zucker-Junkies, die sonst nur Cola und Limonade trinken, auf einmal das reine Sprudelwasser.

Gerade zu dieser Zeit kann es passieren, dass die Zylinder zum Tauschen in den Läden knapp werden. Ich glaube es war 2018, als es über mehrere Wochen hingegen ein echter Kampf war, an volle Gasflaschen zu kommen. Zu dieser Zeit bin ich kurzzeitig sogar wieder auf gekauftes Sprudelwasser umgestiegen.

Ich muss allerdings auch sagen, dass das seit diesem einen Sommer nicht mehr vorgekommen ist. Vermutlich hat SodaStream daraus gelernt und stellt jetzt entsprechende Ressourcen bereit. Ich bin optimistisch und hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt.

4. Geschmack des Leitungswassers kannst Du nicht beeinflussen

Deutschland hat weltweit mit die beste Trinkwasserqualität. Um Keime und sonstige Verunreinigungen musst Du Dir hierzulande also keine Gedanken machen.

Allerdings gibt es beim Leitungswasser regionale Unterschiede, die die genaue Zusammensetzung und den Geschmack verändern können. Wenn Du sehr empfindlich bist und Dir das Leitungswasser in einer bestimmten Region nicht schmeckt, musst Du daher wieder auf gekauftes Sprudelwasser umsteigen oder wohl oder übel in eine andere Region umziehen.

Für mich persönlich ist das allerdings meckern auf hohem Niveau. Mir hat Leitungswasser immer geschmeckt, egal wo ich war – vor allem mit ordentlich viel Kohlensäure. Bedenke auch, dass die Kohlensäure den ursprünglichen Geschmack des Leitungswassers etwas übertüncht.

5. PET-Flaschen sind nicht ewig haltbar

Wenn Du mal einen genauen Blick auf die PET-Flaschen wirfst, wird Dir auffallen, dass dort ein Verfallsdatum abgebildet ist. Das hat einen einfachen Grund: Über die Jahre entstehen Mikrorissen auf der Oberfläche der PET-Flaschen. In diesen Rissen haben es Bakterien leichter, sich anzusiedeln und zu vermehren. Veraltete Plastikflaschen sind daher ein potenzielles Gesundheitsrisiko.

Aber ganz ehrlich: Mich persönlich hat das nie gestört. Während ich diesen Artikel schreibe, trinke ich Sprudelwasser aus einer Flasche, die bereits seit Oktober 2020 nicht mehr verwendet werden dürfte. Dir rate ich so etwas natürlich nicht.

Hier sieht man wieder, dass Glasflaschen die überlegene Flaschenart darstellen. Aus ihnen schmeckt nicht nur das Sprudelwasser besser: Es hält sich auch länger und die Glasflaschen haben kein Verfallsdatum. Und sie können natürlich ausnahmslos in der Spülmaschine gereinigt werden.

Nachdem Du die Nachteile von Wassersprudlern kennengelernt hast: Möchtest Du jetzt mehr über die Vorteile erfahren?

Dieser Artikel wurde zuletzt am 18. Februar 2022 aktualisiert.
Wer schreibt hier?

Ich heiße Thomas und betreibe dieses Projekt seit 2013. Mich hat die Schlepperei von Wasserkästen immer gestört, weshalb ich direkt Feuer und Flamme war, als ich zum ersten Mal von Wassersprudlern gehört habe. Die Inhalte dieser Website habe ich nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte!