Wassersprudler im Test Testberichte, Vergleiche & Ratgeber

SodaStream Penguin: Eleganter Pinguin-Wassersprudler

SodaStream Penguin: Eleganter Wassersprudler in Form eines PinguinsBeim SodaStream Penguin handelt es sich – wie der Name bereits verrät -, um einen Wassersprudler in Form eines Pinguins. Der Sprudler ist das Vorgängermodell des beliebten SodaStream Crystal und mit ihm einer von zwei Wassersprudlern, die mit Glaskaraffen kompatibel sind.

Der SodaStream Penguin kombiniert kühle und moderne Farben mit einem tierischen Design. Er ist deshalb in unseren Augen sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet. Den Pinguin können Sie sehen, wenn Sie sich das Gerät im geschlossenen Zustand vorstellen. Der Hebel auf der Rückseite stellt den Schnabel dar.

Wie der SodaStream Penguin bedient wird und welche Vor- und Nachteile der Wassersprudler mit sich bringt, erfahren Sie in diesem Artikel. 

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Die wichtigsten Fakten

  • Modell: SodaStream Penguin
  • Flaschenform: 0,6 Liter Glaskaraffe
  • CO2-Zylinder für 60 Liter Mineralwasser
  • Intuitive Bedienung, die keine Anleitung benötigt
  • Kohlensäuregehalt selbst bestimmbar
  • Kinderfreundlich: In Form eines Pinguins

Wie funktioniert die Bedienung des SodaStream Penguin?

Um Ihnen ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie ein typischer Durchgang mit dem SodaStream Penguin abläuft, haben wir die einzelnen Schritte im Folgenden einmal für Sie zusammengefasst:

  • 1. Schritt: Vorbereitung
    Im ersten Schritt entfernen Sie die Rückblende, legen die Gaskartusche ein und drehen Sie im Wassersprudler fest. Danach befestigen Sie die Rückblende wieder am ursprünglichen Ort. Nun füllen Sie die beiliegende Glaskaraffe bis zum Strich mit frischem Leitungswasser.
  • 2. Schritt: SodaStream Penguin öffnen und Flasche einlegen
    Um den Wassersprudler zu öffnen, bewegen Sie den Hebel auf der Vorderseite einfach nach rechts. Der Sprudler sollte sich nun öffnen, sodass Sie die Glaskaraffe einlegen können. Spulen Sie die erste Bewegung nun einfach rückwärts ab und schließen den Sprudler somit wieder.
  • 3. Schritt: Sprudeln
    Um das Leitungswasser mit Kohlensäure zu versetzen, müssen Sie nun nur noch den Hebel auf der Rückseite nach unten drücken. Wenn Sie ihn öfter und länger betätigen, wird das Wasser mit mehr Kohlensäure versetzt. Wenn Sie weniger Kohlensäure bevorzugen, sollten Sie den Hebel nur kurz betätigen.
  • 4. Schritt: Flasche entnehmen und Wasser genießen
    Jetzt müssen Sie den Wassersprudler nur noch öffnen und können das frische Mineralwasser sofort genießen. Bewegen Sie dazu einfach wieder den Schalter nach rechts. Achtung: Es kann sein, dass Sie dieses Mal aufgrund des Unterdrucks mehr Kraft aufwenden müssen.

Welche Vorteile hat der SodaStream Penguin?

Zuerst einmal sei gesagt: Der SodaStream Penguin funktioniert einwandfrei und hat in unserem Test das Leitungswasser stets zuverlässig mit Kohlensäure versetzt.

Ihnen bleibt bei diesem Wassersprudler die Wahl, ob Sie das Leitungswasser mit viel oder mit wenig Kohlensäure versetzen möchten. Wenn Sie mehr Kohlensäure pro Liter verwenden, dann leert sich der CO2-Zylinder natürlich auch entsprechend schneller. Verwenden Sie weniger Kohlensäure, bleibt er länger erhalten und muss seltener ausgetauscht werden.

Des Weiteren enthält das Paket standardmäßig zwei Glaskaraffen, sodass immer eine Flasche im Kühlschrank gelagert werden kann, während die andere in Benutzung ist. Möchten Sie mehr Flaschen auf einmal im Kühlschrank lagern, dann können Sie im Nachhinein natürlich auch zusätzliche Glaskaraffen erwerben. Das bietet sich vor allem im Sommer an, oder wenn mehrere Personen im Haushalt leben und den SodaStream Penguin benutzen.

Das Design des Wassersprudlers eignet sich vor allem für Familien mit Kindern, da diese normalerweise Tiere lieben und dementsprechend auch den Küchen-Pinguin. Er wird ihnen das vermeintlich öde Leitungswasser schmackhaft machen. Natürlich können sich aber auch Erwachsene am Anblick erfreuen.

Mit welchen Nachteilen müssen Sie leben?

Der SodaStream Penguin hat einen kleinen Nachteil, den wir Ihnen nicht verschweigen möchten: Der Hebel, mit dem Sie das Leitungswasser mit Kohlensäure versetzen, befindet sich auf der Rückseite des Geräts. Der SodaStream Penguin muss also, sofern er in der Küche in einer Ecke steht, immer herausgeholt werden, wenn Sie ihn benutzen möchten.

Beim Kauf eines Wassersprudlers sollten Sie sich daher am besten bereits im Vorfeld darüber bewusst werden, wo Sie das Gerät hinstellen möchten.

Beim Nachfolgemodell hat der Hersteller dieser Design-Entscheidung etwas besser getroffen. Beim SodaStream Crystal befindet sich die Taste nämlich direkt auf der Oberseite des Sprudlers.

Fazit: SodaStream Penguin

Der SodaStream Penguin ist ein grundsolider Wassersprudler zu einem fairen Preis. Er funktioniert zuverlässig und lässt sich, abgesehen von der Position des Schnabels, gut bedienen. Auch die Kompatibilität mit Glaskaraffen sehen wir als großen Pluspunkt an. 

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Unsere Bewertung

Der SodaStream Penguin wurde von Thomas mit 4,5 von 5,0 Sternen bewertet.
Bewertung für SodaStream Penguin

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  • Nicolas

    Ich benutze den SodaStream Penguin schon seit vielen Jahren (2. Gerät) und habe davor ebenfalls viele Jahre lang dieses alte Sprudelgerät mit den Plastikflaschen genutzt. Ich weiß es nicht mehr so ganz genau, aber es dürfte so ca. vor 15 Jahren gewesen sein, als meine Selbstsprudlerkarriere begann… ;-)

    Zuallererst: der Penguin ist TOP!

    Im Vergleich zu den alten Plastiksprudlern ist er sehr viel wertiger und stabiler. Dazu kommt, dass er einfacher zu benutzen ist, da der „Pinguinschnabel“ der Hebel zum Besprudeln ist. „Hebel“ meine ich hier wörtlich, denn es ist wirklich ein Hebel, der auch Hebelwirkung erwirkt. Warum betone ich das? Weil das Sprudeln dadurch ohne großartige Kraft und Belastung der Finger möglich ist … es ist einfach easy (um nicht „einfach einfach“ zu sagen :D )
    Das war zur schlechten Plastikqualität der zweite Nachteil des alten Plastiksprudlers – dort musste oben auf dem Gerät mit einem Finger ziemlich stark auf einen Knopf gedrückt werden. Das war nicht nur anstrengend (und ich bin ein nicht unkräftiger Mann, musste aber somit immer für alle sprudeln, denn meine Freundin kam damit gar nicht klar). Zusätzlich erhöhte es auch die Schwierigkeit bei der Dosierung – klar: je mehr Kraft zur Bedienung nötig ist, umso weniger Gefühl bleibt übrig.

    Den in diesem Artikel genannten Nachteil der Bedienung auf der Rückseite muss ich etwas einschränken. Also ein Herumrücken kommt für mich nicht in Frage, dazu benutze ich das Gerät zu oft. Das bekommt seinen festen Platz und da bleibt er stehen. Jedoch kann man es tatsächlich nicht direkt an die Wand stellen – also kann man schon, aber dann ist es schon etwas fummelig, noch die Hand auf den Hebel zu bekommen. Fummelig ist nicht mein Freund, daher steht das Gerät etwa eine halbe Handbreite von der Wand entfernt. Jedoch ist von der Seite Zugang zum Hebel nötig, um Diesen zu bedienen! Das passt bei mir ins Küchendesign, da rechts vom Sprudler der ausreichend niedrige Brotkasten steht.
    Das ist also definitiv als Einschränkung zu berücksichtigen, jedoch ist mir diese Einschränkung lieber, wenn ich dafür die Hebelwirkung nutzen kann und meinen Sprudel so sehr akkurat, schnell und ohne schmerzende Fingergelenke im Anschluss herstellen kann.
    Zusätzlich zu dieser Einschränkung muss ich auch noch die Achillesferse nennen. Denn natürlich ist auch der Penguin leider nicht komplett plastikfrei! Ausgerechnet bei der Konstruktion des Sprudlerhebels wurde zum Teil auf Plastik zurückgegriffen. Dies birgt die Gefahr, dass bei gewaltsamer Bedienung des Sprudlerhebels innerhalb des Geräts irgendetwas bricht. Dies ist bei meinem 1. Gerät passiert, als ich es jemand anders benutzen hab lassen. Ich habe das Gerät daraufhin komplett zerlegt, konnte die beschädigte Stelle aber nicht identifizieren (das weiße Plastik bricht wohl komplett splitter- und irritationsfrei) und habe daher ein neues Gerät gekauft. Dies hält jetzt – mit angemessener Bedienung – schon weitaus länger wie der erste Penguin und ebenfalls länger als beide Plastik-PET-Sprudlergeräte aus den Jahren zuvor.

    Dies waren die wichtigsten Punkte zum Penguin. Den Crystal kenne ich nicht und kann auf den Bildern auch nicht genau erkennen, ob der Sprudlerhebel ein Hebel oder ein Knopf ist. Wenn es ein Knopf ist, würde ich auch in Zukunft den Penguin unbedingt bevorzugen. Wäre es auch ein einfach zu bedienender Hebel, würde ich ihm eine Chance geben.

    Nun noch ein paar Tipps, die ich mir über die Jahre so angeeignet habe:

    – Die Glaskaraffen lassen sich ohne Probleme etwas (ca. ein Fingerbreit) über die Fülllinie befüllen, sofern man mit etwas weniger Kohlensäure zufrieden ist. Mehr ist nicht zu empfehlen, da dann wirklich nicht mehr viel geht (das Druckausgleichsventil löst dann jeweils früher aus und es geht demzufolge weniger Kohlensäure ins Wasser -> es ist weniger sprudelig)

    – Das Wasser sollte für optimale Besprudelung kalt sein und nicht geschüttelt (nicht optimal heißt: das Druckventil löst früher aus -> man muss Besprudelungspausen machen -> es dauert länger, man steht dumm vor dem Gerät und wartet ;-) )

    – Nach dem Sprudeln tropft noch Wasser aus dem Zapfen des Penguin, also das Gerät nicht verschließen, sonst fängt das an da unappetittlich rumzumodern -> einfach offen lassen, dann trocknen die paar Tropfen weg

    – Für die Sommersaison ist es auch mit mehreren Karaffen (wir haben 6 Stück und sind zu zweit!) unpraktisch, ständig nachsprudeln zu müssen. Eine super Strategie ist daher, das in den Karaffen gesprudelte Wasser umzufüllen in andere (größere) Flaschen und DANACH den Sirup zuzugeben (man muss die Menge dann natürlich hochrechnen ;-) ). Sehr gut bewährt haben sich bei uns dabei einerseits die 1,5 L Volvic-Flaschen, aber auch die 0,5 L Volvic-Flaschen für unterwegs. Zu beachten hierbei ist jedoch: nach Zugabe des Sirup sollten die 1,5 L-Flaschen so randvoll wie möglich sein!! Je voller die sind, desto weniger Kohlensäure kann in den verbleibenden Luftraum entweichen und das Getränk bleibt extrem gut gesprudelt. Das heißt im Umkehrschluss natürlich auch, dass einmal benutzt, sollten diese Flaschen auch in den folgenden Stunden aufgebraucht werden – spätestens am Folgetag, sonst ists komplett schal.

    Das Umfüllen des Sprudels aus den karaffen in die Alternativflaschen muss etwas geübt werden, damit so wenig Kohlensäure wie möglich verloren geht. Der Wasserfluss des Sprudels sollte so irritationsfrei und unterbrechungsfrei wie möglich sein, nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam (da sonst über die Zeit hinweg allein schon zuviel entweicht). Das bedeutet, dass sowohl der Sirup idealerweise schon vorbereitet ist, aber auch schon entsprechend viele Glaskaraffen vorgesprudelt bereitstehen (verschlossen), bevor man das Umfüllen in so eine z. B. 1,5 L-Flasche beginnt! Es darf keine Wartezeit vergehen. Es hilft natürlich auch, diesen Sprudel von vorneherein etwas sprudeliger zu sprudeln (und dafür nicht wie oben empfohlen über die Fülllinie zu befüllen – jeder Trick in seinem Kontext! ;-) )

    Das alles klang jetzt viel komplizierter als es dann eigentlich ist. Etwas geübt im Alltag geht das zack-zack.
    Ich finde das nicht nur eine erheblich bessere Alternative zum Schleppen von Sprudelkästen vom Getränkemarkt nach Hause. Auch den Platz hierfür im Keller würde ich schmerzlich missen und das ständige Schleppen der leeren Sprudelflaschen in den Keller und der Neuen aus dem Keller wieder hoch würde mir ja also wirklich dermaßen auf den … gehen… :D :D

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  • Thomas

    Hey Nicolas, vielen Dank für den ausführlichen und großartigen Kommentar! Ich finde es immer schön, wenn man auf Gleichgesinnte trifft, die bei einem solchen Thema detailliert mitreden können. :)

    Der SodaStream Penguin ist mit Sicherheit ein super Gerät, da stimme ich zu. Die Sache mit dem Hebel als Nachteil habe ich vor allem deshalb genannt, um wirklich sämtliche Vor- und Nachteile zu durchleuchten. Sollte natürlich kein Ausschlusskriterium sein – außer man weiß vorher genau, wo man ihn hinstellen möchte.

    Leider scheint es den Penguin aber nicht mehr überall zu geben. Ich vermute mal, dass SodaStream die Produktion eingestellt hat. Da weiß ich allerdings momentan auch nichts Genaues. Dafür müsste ich den Support anschreiben.

    Schöne Grüße,
    Thomas

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