Sprudelwasser selber machen: So einfach funktioniert’s

Du möchtest gerne mal Sprudelwasser selber machen? Oder Deinen Kindern ein kleines chemisches Experiment präsentieren, dass sie gefahrlos in der heimischen Küche durchführen können? Dann bist Du hier genau richtig.

Im folgenden Artikel zeige ich Dir, wie Du mit 3 einfachen Zutaten Sprudelwasser selbst herstellen kannst. Im Anschluss erfährst Du außerdem, welche Möglichkeiten zur Herstellung von Sprudelwasser in den eigenen vier Wänden es sonst noch gibt.

Sprudelwasser selber machen: Diese 3 Zutaten brauchst Du

Bevor Du mit der Herstellung des Sprudelwassers beginnen kannst, solltest Du sicherstellen, dass Du auch alle Zutaten Zuhause hast. Insgesamt brauchst Du nur 3 Dinge:

  • 1 Glas Leitungswasser
  • Den Saft einer halben Zitrone
  • Einen Teelöffel Natron (= 1 Päckchen aus der Backabteilung)

Die Verhältnisse der einzelnen Zutaten sind nicht ganz so wichtig, sie sollten allerdings ungefähr eingehalten werden.

Schritt für Schritt Anleitung: In einer Minute zum eigenen Sprudelwasser

Die Herstellung des eigenen Sprudelwassers erinnert ein bisschen an ein Chemieexperiment in der Schule und dauert wirklich nicht lange:

  • Im ersten Schritt mischst Du das Glas Leitungswasser mit dem Zitronensaft. Pass aber auf, dass Dir keine Kerne ins Glas fallen. Diese wieder herauszuholen kann eine ganz schön nervige Angelegenheit sein. Achte außerdem darauf, dass noch genügend Platz im Glas bleibt – später sprudelt es nämlich kräftig.
  • Jetzt rührst Du das Gemisch mit einem kleinen Löffel dauerhaft um. Das Natronpulver schüttest Du dabei langsam, aber stetig hinein.
  • Jetzt sollte das Gemisch sprudeln. Es entsteht Kohlensäure und somit Sprudelwasser. Schon bist Du fertig – ich wünsche Dir einen guten Durst beim Verköstigen Deiner eigenen Kreation.

Übrigens: Dein Sprudelwasser schmeckt nicht nur gut, sondern ist zudem auch noch außerordentlich gesund. Sprudelwasser mit Zitrone ist eine wahre Vitamin C Bombe und hat auch sonst noch weitere positive Effekte auf Deine Gesundheit. Mehr darüber erfährst Du im verlinkten Artikel.

Variation reinbringen: Mit Verhältnissen und Zucker experimentieren

Dir schmeckt das eigene Sprudelwasser? Dann kannst Du zukünftig ein wenig mit den Verhältnissen experimentieren. Du kannst, wenn Du es gerne etwas fruchtiger hättest, zum Beispiel mehr Zitronensäure in das Glas pressen.

Alternativ kannst Du weitere Zutaten hinzufügen, wie zum Beispiel Zucker oder Zuckersirup. Die Süße des Zuckers bringt das Gemisch geschmacklich etwas mehr in Richtung Limonade.

Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probier doch einfach mal ein bisschen rum und finde heraus, was Dir am besten schmeckt.

Alternative: Wassersprudler verwenden

Du bist auf den Geschmack von Sprudelwasser gekommen und möchtest in Zukunft häufiger Dein Wasser selbst sprudeln? Du hast aber keine Lust, ständig Unmengen an Zitronen und Natronpulver auf Lager zu haben? Dann empfehle ich Dir den Kauf eines Wassersprudlers.

Aber wie funktioniert so ein Wassersprudler überhaupt?

Im Wassersprudler befindet sich ein CO2-Zylinder. Das Kohlendioxid aus diesem Zylinder presst der Wassersprudler unter Druck in das Leitungswasser einer Flasche, die Du zuvor befüllt und eingesetzt hast. Hierbei entsteht – ähnlich wie bei Deinem Experiment – Kohlensäure und somit prickelndes Sprudelwasser. Der Vorteil ist jedoch, dass die Herstellung nur ein paar Sekunden dauert und keinen Abfall hinterlässt.

Interesse geweckt? Dann schau Dir doch einfach mal den Testbericht meiner aktuellen Empfehlung an.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Februar 2022 aktualisiert.
Wer schreibt hier?

Ich heiße Thomas und betreibe dieses Projekt seit 2013. Mich hat die Schlepperei von Wasserkästen immer gestört, weshalb ich direkt Feuer und Flamme war, als ich zum ersten Mal von Wassersprudlern gehört habe. Die Inhalte dieser Website habe ich nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte!